Als ich begann, mich mit der Figur des Judas Iskariot zu beschäftigen, hatte ich zunächst eine klare Vorstellung von ihm. Er war der Verräter, der Jesus mit einem Kuss an seine Verfolger auslieferte, eine der verhasstesten. Doch je mehr ich mich mit seiner Geschichte auseinandersetzte, desto mehr begann ich, die Widersprüche und Schattierungen in diesem Mann zu sehen und gleichzeitig auch in meiner Person selbst, wie auch in jeder weiteren. Ich beschäftigt mich in diesem Buch mit Judas selbst, mit der Psychologie des Verrats, des Betrugs und der Lüge, dem daraus folgendem inneren Konflikt und des Gruppenzwangs im gesamten geschichtlichem Figuren der biblischen Erzählung. Person. Kontext bis in die heutige Zeit. Dabei stellten sich mir die Fragen: Ist Judas wirklich hinterlistig? und Ist in jedem Mensch ein Judas?
Nach meinem Buch über Judas habe ich mich nun in meinem neuesten Werk mit unserer ständigem Suche nach einem Sündenbock befasst. Als ehemaliger „Mobbing-Überlebender“ zeige ich die psychischen und menschlichen Grundlagen unserer Schuldzuweisungen bzw. Schuldweitergabe auf und analysiere fachgerecht und betrachtend menschlich unsere ständige Suche nach dem Sündenbock und der Schuldzuweisung im Allgemeinen und von Mobbing und der Kraft der Liebe im Besonderen.
In diesem Buch werfe ich einen kritischen Blick auf die Umsetzung der Inklusion und Barrierefreiheit in Deutschland aus meiner Sicht, die ich über jahrelange ehrenamtliche Arbeit für die Inklusion und für Menschen mit Behinderung erworben habe. Ebenso beschäftige ich mich in dem Buch mit Ableismus und Partizipation. ich schöpfe aus meiner aktiven ehrenamtlichen Arbeit für den Allgemeinen Behindertenverband Sachsen – Anhalt sowie als Pressesprecher für den dazugehörigen Bundesverband, dem Allgemeinen Behindertenverband in Deutschland, als Mitglied im Landesbehindertenbeirat und mehreren dazugehörigen Arbeitsgruppen, als Mitglied im Sozialrat Deutschland und als Mitglied bei der LIGA der politischen Interessen- und Selbstvertretung von Menschen mit Behinderungen in Sachsen-Anhalt e.V.. ich bin ebenso als zertifizierter Barriere-Scout unterwegs und bringe mein Wissen als Mitglied des Expertenbeirates der Landesfachstelle für Barrierefreiheit ein. Alle die dabei gemachten Erfahrungen führten mich dazu, diesen kritischen Blick zu veröffentlichen und dabei auch Vorschläge und Denkanstöße aus meiner Sichtweise zu liefern.
Was bedeutet es, mit einer Behinderung alt zu werden – in einem Sozialstaat, der Teilhabe verspricht, aber oft an Systemgrenzen scheitert?
Wenn Pflege dazukommt, Assistenz neu bewertet wird, Ersparnisse angerechnet werden und barrierefreier Wohnraum fehlt, wird aus einer abstrakten Reformdebatte schnell eine existenzielle Frage. Dieses Buch analysiert umfassend die rechtlichen, sozialen und politischen Herausforderungen des Alterns mit Behinderung – fundiert, verständlich und praxisnah.
Es erklärt Pflege- und Teilhaberecht, Grundsicherung und Vermögensanrechnung, beleuchtet Altersarmut und Wohnraumsituation und zeigt Schritt für Schritt, wie Widerspruchs- und Klageverfahren funktionieren. Zugleich verbindet es juristische Tiefenschärfe mit realen Lebensgeschichten und einem klaren politischen Anspruch.
Denn es geht nicht nur um Paragrafen. Es geht um Würde. Es geht um Lebensleistung. Und es geht um die Frage, wie inklusiv unsere Gesellschaft wirklich ist.
Jörg Polster schreibt aus langjähriger Erfahrung als Schwerbehindertenvertretung und Hauptschwerbehindertenvertretung eines Ministeriums in Sachsen-Anhalt sowie als Vorstandsmitglied und Pressesprecher des Allgemeinen Behindertenverbandes in Sachsen-Anhalt e. V. (ABiSA) und des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland e. V. (ABiD) und vielen anderen Ehrenämtern. Auf seiner Webseite, die er als Inkluencer betreibt, gibt er Ratschläge, Hinweise und Aufklärung. Seine Perspektive verbindet somit Praxis, Politik und persönliche Überzeugung.
Ein Fachbuch für Verwaltung und Politik. Ein Leitfaden für Betroffene und Angehörige. Ein engagiertes Plädoyer für ein inklusives Altern.
Inklusion ist in Deutschland längst ein politisches Versprechen. Sie steht in Gesetzen, Programmen und Sonntagsreden. Doch wer genauer hinsieht, entdeckt im Alltag noch immer viele Barrieren – in Gebäuden, in digitalen Systemen, in Strukturen und manchmal auch in unseren Köpfen. Dieses Buch lädt dazu ein, genauer hinzusehen. Jörg Polster verbindet in seiner Analyse gesellschaftliche Beobachtung mit persönlicher Erfahrung. Seit vielen Jahren engagiert er sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen – als Schwerbehindertenvertretung und Hauptschwerbehindertenvertreter in einem Ministerium, als Barrierescout, Inkluenzer sowie als aktives Mitglied in verschiedenen Gremien der Behindertenpolitik. Aus dieser Perspektive beschreibt er, warum Inklusion trotz vieler Fortschritte oft noch an Strukturen, Gewohnheiten und fehlender Barrierefreiheit scheitert. Gleichzeitig zeigt er, dass Veränderung möglich ist – wenn wir bereit sind, genauer hinzusehen und unsere gesellschaftlichen Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen. „Inklusion ist kein Gefallen“ ist ein nachdenkliches, kritisches und zugleich hoffnungsvolles Buch über Teilhabe, Verantwortung und die Frage, wie eine Gesellschaft wirklich für alle zugänglich werden kann.
Nach über 25 Jahren in unterschiedlichen Führungsrollen zeigt sich: Gute Führung lässt sich nicht auf Modelle oder Methoden reduzieren. Sie entsteht im täglichen Umgang mit Menschen – in Gesprächen, in Entscheidungen, in Konflikten und in der Art, Verantwortung zu tragen. Dieses Buch verbindet psychologische Erkenntnisse mit gelebter Praxis und beschreibt Führung so, wie sie tatsächlich ist: komplex, widersprüchlich und zutiefst menschlich. Es geht um Vertrauen, um Zuhören, um Haltung und um die Fähigkeit, auch in unsicheren Situationen Orientierung zu geben, ohne einfache Antworten vorzutäuschen. Dabei wird deutlich, dass gute Führung nicht immer belohnt wird und nicht immer sofort sichtbar ist – und dennoch eine Wirkung entfaltet, die weit über den Moment hinausreicht. Ein ruhiges, ehrliches Buch über Führung – und über das, was am Ende wirklich zählt: die Art, wie wir mit Menschen umgehen.
Einsamkeit gehört zu den stillen Herausforderungen unserer Zeit. Viele Menschen erleben sie – besonders im Alter oder im Zusammenhang mit einer Behinderung. Oft bleibt sie unsichtbar, wird selten offen angesprochen und wirkt dennoch tief in das Leben der Betroffenen hinein. Jörg Polster verbindet in diesem Buch wissenschaftliche Erkenntnisse aus Psychologie, Medizin und Sozialforschung mit Erfahrungen aus seiner beruflichen und ehrenamtlichen Arbeit. Verständlich und einfühlsam zeigt er, warum Einsamkeit entsteht, welche Folgen sie haben kann und welche Rolle gesellschaftliche Strukturen dabei spielen. Dabei wird deutlich: Einsamkeit ist kein individuelles Versagen, sondern Ausdruck eines komplexen Zusammenspiels aus Lebensumständen, Beziehungen und gesellschaftlichen Bedingungen. Ein fundiertes und zugleich menschliches Buch über ein Thema, das Millionen Menschen betrifft – und über die Frage, wie wir als Gesellschaft wieder stärker miteinander verbunden leben können.
Es beginnt oft leise. Mit einem Gefühl, das sich nicht richtig einordnen lässt. Mit Gesprächen, die nachwirken. Mit einer Unsicherheit, die sich langsam ausbreitet. Viele Menschen erleben Beziehungen, in denen sie sich selbst zunehmend hinterfragen, sich anpassen und versuchen zu verstehen, was eigentlich geschieht – ohne eine klare Antwort zu finden. Dieses Buch macht sichtbar, was oft verborgen bleibt. Es erklärt verständlich und wissenschaftlich fundiert, wie narzisstische Dynamiken entstehen, wie sie wirken und warum sie unser Denken, Fühlen und unseren Selbstwert so tief beeinflussen. Dabei verbindet es persönliche Erfahrung, psychologische Einordnung und gesellschaftliche Perspektiven zu einem ruhigen, klaren Gesamtbild. Doch es geht um mehr als nur um das Erkennen. Es geht um das Verstehen dessen, was in uns geschieht. Und um den Weg zurück. Zur eigenen Wahrnehmung. Zu innerer Stabilität. Und zu der Fähigkeit, sich selbst auch in schwierigen Beziehungen nicht zu verlieren – im privaten Leben ebenso wie im beruflichen Alltag. Ein Buch für Menschen, die verstehen wollen. Und für diejenigen, die spüren, dass es Zeit ist, sich selbst wieder zu vertrauen.
Was geschieht, wenn das eigene Denken sich verändert, Gefühle nicht mehr greifbar sind oder innere Anspannung zum dauerhaften Begleiter wird? Psychische Störungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen unserer Zeit – und doch bleiben sie für viele schwer verständlich. Sie zeigen sich nicht immer deutlich, sondern entwickeln sich oft leise, in Gedanken, Gefühlen und Verhaltensmustern, die sich schrittweise verändern und das innere Gleichgewicht ins Wanken bringen. Dieses Buch eröffnet einen verständlichen und zugleich fundierten Zugang zu den vielfältigen Formen psychischer Störungen. Es zeigt, wie Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, Traumafolgestörungen und andere Erkrankungen entstehen, wie sie zusammenhängen und warum sie häufig nicht isoliert auftreten, sondern sich gegenseitig beeinflussen. Anhand anschaulicher Beispiele und klar erklärter Zusammenhänge wird sichtbar, dass psychische Störungen keine Zufälle sind, sondern Ausdruck innerer Prozesse, die nachvollziehbar sind – und veränderbar. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Multimorbidität, dem Zusammenspiel verschiedener Störungen, das im Alltag vieler Betroffener eine zentrale Rolle spielt, jedoch oft unzureichend verstanden wird. Dieses Buch richtet sich an Betroffene, Angehörige und alle, die verstehen möchten, was im Inneren eines Menschen geschieht, wenn die Seele aus dem Gleichgewicht gerät – und welche Wege es geben kann, wieder Stabilität zu finden.
Wie kann Kommunikation mit Menschen mit Behinderung im Berufs- und Behördenalltag wirklich gelingen? Respektvoll, verständlich, klar und auf Augenhöhe. In diesem praxisnahen und zugleich menschlich geschriebenen Buch zeigt Jörg Polster, wie entscheidend Sprache, Haltung und Kommunikationskultur für Teilhabe und Würde sind. Ob Hör- oder Sehbeeinträchtigung, Lernschwierigkeiten, psychische Belastungen, Neurodivergenz, chronische Erkrankungen oder unsichtbare Behinderungen – dieses Buch macht sichtbar, wo Kommunikation im Alltag scheitert und wie sie besser gelingen kann. Mit Beispielen, Reflexionsfragen, Übungen und Checklisten ist es ein wertvoller Begleiter für Führungskräfte, Personalstellen, Schwerbehindertenvertretungen, Inklusionsbeauftragte, Kolleginnen und Kollegen – und für alle, die Menschen nicht nur korrekt, sondern wirklich menschlich begegnen wollen. Ein Buch über Sprache. Ein Buch über Respekt. Ein Buch über gelebte Teilhabe.